Ludwigshafen: Außenleuchte wohl für den Großbrand verantwortlich

Ludwigshafen  –  Ein Großbrand hielt am Montagvormittag (29.05.) die Feuerwehr in Atem. Um 10.21 Uhr ging der Notruf bei der Leitstelle ein. Wenige Minuten später bildete sich über dem Firmengelände in der Großpartstraße eine weitsichtbare dunkle Rauchwolke, die für Beunruhigung bei der Bevölkerung sorgte. Wie die Polizei mitteilte, hatte zwischen zwei Lagerhallen eine große Menge Styropor gebrannt. Bereits gegen 11 Uhr gelang es den Einsatzkräften, das Feuer zu löschen. Verletzte gab es zum Glück keine zu beklagen.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 100.000 Euro. Anwohner wurden vorsorglich aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Herausgabe von Warnungen über die beiden Apps „KATWARN“ und „NINA“ wurden durch die Einsatzleitung veranlasst. Messfahrzeuge waren im Einsatz. Eine Gefahr bestand nach derzeitigem Kenntnisstand jedoch nicht. Rund um die Örtlichkeit kam es aufgrund von Absperrmaßnahmen kurzzeitig zu Behinderungen. Die Kriminalpolizei Ludwigshafen übernahm die Ermittlungen bezüglich der Brandursache.

Update der Polizei: Zusammen mit der Kriminalpolizei hat ein Brandgutachter am Dienstag den Brandort untersucht. Brandursache war nach dessen erster Einschätzung eine Außenleuchte, die direkt über dem Brandentstehungsort -in diesem Fall über den Paletten mit Styropor- montiert war. Die Außenleuchte reflektierte und bündelte einfallendes Sonnenlicht und setzte somit das gepresste Styropor in Brand.

Bilder: Markus Rohrßen; Denise-Carsten Gawantka
Text: Daniel Klier (Feuerwehren Metropolregion Rhein-Neckar); Polizeipräsidium Rheinpfalz

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