Leimen: 120.000 Euro Sachschaden bei einem Brand entstanden

Leimen (ots)  –  Bei einem Brand am frühen Freitagmorgen (10.11.) in der Kaiserstraße entstand ein Sachschaden von rund 120.000 Euro. Ein Nachbar hatte das Feuer gegen 1.20 Uhr entdeckt und die Rettungskräfte alarmiert. Nach den bisherigen Ermittlungen der Heidelberger Kriminalpolizei brach das Feuer im Bereich eines Holzverschlages bei den Fahrzeugabstellplätzen des Mehrfamilienhauses aus, wo mehrere Mülltonnen abgestellt waren. Beim Eintreffen standen die Mülltonnen sowie die Holzumfassung unterhalb der Wohnungen in Vollbrand.

Die Flammen griffen dadurch auch auf das Wohn- und Bürogebäude über. Der Brand konnte durch die Freiwillige Feuerwehr Leimen, die mit zwei Fahrzeugen und 15 Wehrleuten im Einsatz waren, bis gegen 1.45 Uhr vollständig gelöscht werden und ein weiteres Ausbreiten verhindert werden. Durch die enorme Hitzeentwicklung wurde die Hausisolierung beschädigt, diese fiel teilweise auf zwei darunter abgestellte Autos und ein Motorrad. Personen wurden nicht verletzt, alle Wohnungen sind weiterhin bewohnbar.

Anwohner bzw. Zeugen hatten kurz vor Brandausbruch ein Knallgeräusch und Stimmen von mehreren, vermutlich jugendlichen, Personen wahrgenommen. Die Personen sollen nach dem Brandausbruch in Richtung St. Ilgener Straße weggegangen sein. Die Spurensicherung wurde am Freitagmorgen von Kriminaltechnikern übernommen. Die Brandursache ist derzeit immer noch unklar, die Brandexperten der Kriminalpolizei gehen nach dem jetzigen Ermittlungsstand von Brandstiftung aus. Weitere Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich unter der Rufnummer 0621/174-4444 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Text: Polizeipräsidium Mannheim

Schreibe einen Kommentar