Weinheim: Feuerwehr lobt nach Küchenbrand Verhalten der Bewohner

Weinheim  –  Die Freiwillige Feuerwehr Weinheim wurde am Dienstagvormittag (29.08.) zu einem Küchenbrand in die Bergstraße gerufen. Die Leitstelle Rhein-Neckar meldete gegen 11.30 Uhr, dass es in der Küche eines Wohnhauses zu einem Brand gekommen sei und sich dort noch Personen im Gebäude befinden. Bei Ankunft der Feuerwehr waberte der lebensgefährliche Brandrauch bereits aus einem Küchenfenster. Nach der Befragung der Bewohner stellte sich heraus, dass sich alle Bewohner ins Freie und in Sicherheit bringen konnten. Vorsorgliche wurden zwei Bewohner vom Rettungsdienst betreut, mussten aber nicht weiter behandelt werden.

Die Feuerwehr, die mit zwei Löschfahrzeugen, der Drehleiter und einem Führungsfahrzeug mit 22 Einsatzkräften vor Ort war, übernahm die Brandbekämpfung. Um eine weitere Brand- und Rauchausbreitung zu verhindern, verschaffte sich die Wehr einen Zugang über die Terrasse zu dem Brand in der Küche. Ein Trupp ging zur Brandbekämpfung mit einer Schlauchleitung unter Atemschutz in die Küche vor. Parallel dazu wurde die Wasserversorgung für die Löschfahrzeuge vorbereitet. Aufgrund der Gegebenheiten musste die Drehleiter selbst nicht in den Einsatz gebracht werden. Die Besatzung kümmerte sich daher mit zwei Lüftern um die Entrauchung des vom Brand betroffenen Bereichs.

Zum Schutz des im Innenangriffs befindlichen Trupps, wurde ein Rettungstrupp mit einer Rettungstasche in unmittelbarer Nähe in Bereitstellung gebracht. Vermutlich ein technischer Defekt an einem Elektrogerät dürfte für das Feuer verantwortlich sein. Die Wehr konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Durch das umsichtige handeln der Bewohner und der Einsatztaktik der Feuerwehr konnte eine Rauchausbreitung und somit weiterer Sachschaden in die restlichen Wohnbereiche und Gebäudeteile verhindert werden. Um die Einsatzmaßnahmen sicher durchführen zu können, wurde vorsorglich von den Stadtwerken Weinheim, der Strom in der Brandwohnung abgestellt.

Nach einer abschließenden Brandnachschau mit einer Wärmebildkamera, wurden kleinere Nachlöscharbeiten durchgeführt um Glutnester abzulöschen. Nach dem der eigentliche Löscheinsatz beendet war, wurde mit Hilfe eines Wassersaugers das eingesetzte Löschwasser durch einen Wassersauger aufgenommen und die Einsatzstelle der Polizei Weinheim für die weitere Brandursachenermittlung übergeben. Der Sachschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt.

Bilder und Text: Freiwillige Feuerwehr Weinheim

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